Hat einer der besten Pizzas, die ich je gegessen habe.
Marktbesuch bei der Kreuzfahrt
UNESCO Kulturerbe und spirituelles Zentrum des Landes
Die größte Höhle der Welt, durch die man mit einem Boot fahren kann (15km)
Pakse: ein Umstiegsort lokalem Flair
In Pakse endete unsere Rundreise durch den Thakek Loop; hier gaben wir unseren Mietwagen zurück. Sie ist eine der größten Städte von Laos und ein wichtiger Umstiegsort im Süden.
Wir übernachteten einige Nächte im zentral gelegenen Subinh Hotel mit seiner schönen Dachterrasse, die ein ausgezeichnetes Restaurant und Live-Musik bot.
Pakse selbst bietet keine spektakulären Sehenswürdigkeiten, lädt aber ein, ins lokale Leben einzutauchen. In den Straßen sieht man französische Kolonialbauten, es gibt einen größeren Markt und eine neu errichtete Strandpromenade.
Wir nutzten die Zeit für Wäsche waschen, die weitere Reiseplanung und die Organisation der Weiterfahrt zu den 4000 Inseln und nach Kambodscha.
Wir versendeten auch ein Paket mit Souvenirs – ein eher teures Unterfangen.
Bolaven Plateau – Kaffee & Wasserfälle
Bevor wir das Auto zurückgaben, machten wir noch einen Tagesausflug auf das Bolaven Plateau, eine Region, die für ihre Wasserfälle und den Kaffeeanbau bekannt ist.
Den ersten Stopp machten wir beim Tad Fan Wasserfall, einem der größten des Landes. Er ist auch ein beliebtes Touristenziel und hat eine gut ausgebaute Infrastruktur, mit einem Cafe, einem Tageszentrum und einem kleinen Resort. Hier gibt es ebenfalls eine Zipline, und direkt über den Wasserfall zu fliegen ist schon ein besonderes Erlebnis.
Am kleinen lokalen Markt davor kauften wir Pfeffer, Kaffee, Tee und Muskatnuss ein.
Als nächstes hielten wir am Tad Gneuang Wasserfall. Ein hoher, doppelter Wasserfall, auf den man vom Aussichtpunkt einen guten Blick hat. Rund herum ist ein Erholungsbereich, das vor allem von Asiaten genutzt wird. Nach einem Snack im Restaurant ging es zur letzten Station: dem Cafe 45/Green Cafe.
Dort wird von einer Familie der Civet Kaffee produziert. Für diesen Kaffee frisst eine Schleichkatzenart die Kaffeebeeren und kotet die unverdaulichen Kaffeebohnen aus. Diese werden gereinigt und getrocknet. Hört sich nicht sehr schmackhaft an, aber Civet Kaffee gilt als einer der besten und teuersten der Welt. Ich kaufte mir eine Tasse und kann bestätigen, dass er echt gut schmeckt.
Wir durften uns auch im Hinterhof die Katzen dazu ansehen. Deren Haltung entspricht nicht unseren europäischen Standards, es soll aber auch schon ein paar ökologische Anlagen geben. Ich fand es trotzdem spannend, diese Tiere mal gesehen zu haben.
Don Det – Entspannen auf den 4.000 Inseln
Nach ein paar Tagen in der Stadt ging es weiter zu unserer letzten laotischen Destination: den 4000 Inseln im Mekong. Wir fuhren von Pakse aus 3 Stunden mit dem Minibus in den Süden, dann ging es noch kurz mit dem Boot übers Wasser und wir waren auf Don Det.
Auf der Insel scheint die Zeit in den letzten Jahrzehnten stehen geblieben zu sein. Es dürfen keine Autos fahren, der Hauptort besteht aus wenig mehr als ein paar Häusern. Die Touristen und Einheimischen vermischen sich gut und alles strahlt eine gewisse Gelassenheit aus. Wir wohnten etwas abseits der Hauptstraße, im Moon by Night und fühlten uns dort sehr wohl.
Unsere Tage auf der Insel nutzten wir zum Entspannen und Verarbeiten der vielfältigen Eindrücke von unserer Laos Tour.
Kajaken am Mekong
Nur einen Tag gingen wir sportlich an und buchten die Ganztages-Kajaktour in der Gruppe. Auf dieser sahen wir auch die Wasserfälle E-Toud und Khone Phapheng. Letzterer heißt auch Mekong Wasserfälle, sie zählen mit über 10 Kilometern in der Regenzeit zu den mächtigsten der Welt.
Die Natur vom Fluss aus zu sehen ist immer wieder besonders. Dass es der Mekong war, auf dem wir paddelten war auch zu spüren, wir hatten gut zu tun, um dorthin zukommen wo wir wollten.

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