40m langer, liegender Buddha
Den Markt gabs schon vor dem Zug.
314m Wolkenkratzer mit Glasplattform zum darauf gehen.
UNESCO-Weltkulturerbe
Wat mit größerem liegenden Buddha, alte Steinbauweise des Wats
UNESCO-Weltkulturerbe
Wat mit im Baum eingewachsenen Buddha-Kopf
UNESCO-Weltkulturerbe
Wat mit dem größten Bronze-Buddha Thailands
UNESCO-Weltkulturerbe
am besten erhalten, Schauplatz einer beliebten Serie
Wat mit begehbarem stehenden Buddha
Sehr schönes Hotel zum Entspannen, super Massage!
Sehr nette Anlage mit Bungalows
Super Aussicht über den Mekong
Schnorcheln
schnorcheln
Nach über 3 Monaten des Reisens hatten wir das Bedürfnis, einfach mal zu entspannen. Am besten am Meer. Mit Tagen, die vergehen, während man nichts tut. Einmal nicht für die nächsten Aktivitäten und Orte planen und buchen müssen. Ausspannen, genießen und sonst nichts.
Wir spürten, dass wir Zeit brauchen, um alles bisher Erlebte zu verarbeiten. Da eine Bekannte vor kurzem auf Koh Lanta war, und es ihr gut gefallen hat, haben wir uns entschieden, uns auf dieser Insel zu entspannen.
Im Andaman Lanta Resort fanden wir alles, was unser Herz begehrt: eine Terrasse vor dem Zimmer, einen eigenen Strandzugang, einen Pool, eine Bar und ein Restaurant. Es gab auch gute Massagen direkt vor Ort. Das Hotel befindet sich im Nordosten der Insel, am Dao Beach, abseits des lebhaften Long Beach. Der Sand an unserem Strand war so fein und weiß, dass er mich an Mehl erinnerte. So etwas hatte ich zuvor noch nie unter meinen Füßen gespürt.
Wir haben die Erholung dort in vollen Zügen genossen und unsere Zeit auf insgesamt zwei Wochen verlängert. Zwei Wochen voll Strand, Pool und Massagen, unterbrochen von dem einen oder anderen Cocktail. Ich nutzte die Gelegenheit, um einige Blogbeiträge zu schreiben.
Okay, wir waren nicht die ganzen zwei Wochen untätig: zwei Ausflüge reizten uns genug, um unseren Entspannungsmodus kurzzeitig zu unterbrechen.
Schnorcheln bei den 4 Inseln
Einmal machten wir eine ganztägige Schnorchel Tour mit, die zu insgesamt vier Inseln führte. Der Anfang schreckte uns etwas ab, da am Pier ca. 200 Leute auf diverse Touren warteten, aber dank unterschiedlicher Aufkleber waren die Gruppen schnell sortiert und auf die diversen Boote verladen. Danach war die Menge an Touristen beim Ausflug nicht mehr zu spüren.
Auf unserem Boot waren wir nur etwa 20 Personen, was die Atmosphäre wirklich angenehm und entspannt machte. Der erste Stopp war bei der Insel Koh Waen. Wir setzten die Taucherbrillen auf und sprangen ins Wasser. Um uns herum waren zwar andere Boote, aber es war nicht überfüllt. In der ersten Schnorchelzeit hatten wir etwa eine halbe Stunde, in der wir schon einige Fische sahen, darunter auch ein paar bunte. Der Meeresgrund (es war nicht sehr tief) mit dem weißen Sand machte es uns leicht, die Tiere zu entdecken. Korallen gab es keine, damit hatte ich aber gerechnet. Durch die Erwärmung der Meere findet man ja nur mehr selten bunten Korallen.
Als nächstes fuhren wir zur Insel Koh Kradan, die als bestes Schnorchelgebiet in der Gegend gilt. Tatsächlich sahen wir hier einige Fische mehr und auch das war ein sehr nettes Eintauchen in die Unterwasserwelt. Damit war das Schnorcheln abgeschlossen.
Zur Stärkung genossen wir ein BBQ an einem traumhaft schönen Strand: türkises Wasser, weißer Sand und interessante Kalkstein-Felsformationen im Meer draußen.
Als drittes fuhren wir die Insel Koh Mook an. Sie ist eine der bekanntesten, denn auf ihr liegt die Emerald Cave.
Danach hielten wir noch für eine Stunde auf der Insel Koh Ngai, wo wir noch mal bei einem Traumstand schwimmen konnten, bevor es mit dem Boot wieder zurück nach Koh Lanta ging.
Emerald Cave – ein überraschender Ort
Diese Höhle ist besonders, weil man zuerst einen 80 Meter langen, dunklen Tunnel durchschwimmen muss (Schwimmweste war verpflichtend). Am Ende des Tunnels erwartet einen eine Oase, die von hohen Felsen umgeben ist. Ein kleiner weißer Sandstrand schmiegt sich in die Felsen, davor ein Pool mit türkisem Wasser. Eigentlich wirklich idyllisch und mit Sicherheit ein ganz spezieller Platz. Allerdings waren wir am Wochenende unterwegs und dementsprechend viel Menschen besuchten mit uns die Emerald Cave.
Das barg aber auch eine gewisse Komik, denn es waren auch viele asiatische Touristen unterwegs und diese können oftmals nicht gut schwimmen. Um die Emerald Cave zu erkunden, hielten sie sich an einem Seil fest, das der Guide durch die Höhle zog. Diese „Lieferungen“ waren ein skurriler und witziger Anblick. Ebenso war es recht lustig in der Oase lauter Menschen mit orangen Rettungswesten zu sehen. Die Emerald Cave ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Kajaktour durch Mangroven
Unser zweiter Ausflug war wieder sportlich: wir machten eine ganztägige Kajaktour. Auch bei diesem Ausflug waren wir eine nette Runde.
Es war eine sehr gemütliche Tour, die uns zuerst in ein Mangroven Gebiet führte. Wir paddelten eine Weile durch die schöne Landschaft und kamen dann an eine Stelle, an der am Ufer eine Familie Makaken lebte. Unser Guide warnte uns vor, dass diese schwimmen und tauchen können, was eher ungewöhnlich ist und ihre Anpassungsfähigkeit zeigt. Als wir näher kamen, sprangen einige freche Affen neugierig auf die Kajaks und suchten nach Futter. Die Paddler auf diesen Boote waren überrascht und etwas verunsichert über das Verhalten der Affen. Die Szene sorgte bei den anderen, die weiter weg waren, für Gelächter. Nach der Inspektion gingen die Affen wieder brav an Land. Entweder mit einem weiten Sprung, wenn sie nahe genug am Ufer waren, oder sie schwammen zurück. In den Mangroven leben viele Schlammspringer, das sind Fische die teilweise auch außerhalb des Wassers überleben können. Die einheimischen Makaken haben sie zum Fressen gern.
Um zur Einstiegsstelle des zweiten Paddelabschnitts zu kommen, stiegen wir auf ein Boot um und fuhren ein Stück aufs Meer. Auf dem Weg kamen wir an der Insel Koh Phee vorbei. Die Insel hat auf einer Seite die Form eines Totenkopfs und ist daher ein beliebtes Fotomotiv. Vor der Coronapandemie konnten Besucher die Insel betreten; jetzt ist sie ein Naturschutzgebiet.
An der Insel Koh Talabeng ankerten wir in einer malerischen Bucht, wo wir tatsächlich die einzige Gruppe waren. Auch hier gab es Makaken, die neugierig herauskamen um zu sehen, ob sie Futter abstauben können.
Wir stiegen in die dort lagernden Kajaks um und paddelten ein kurzes Stück zu einer kleinen Höhle. Diese kann man auch, bei einem anderen Ausflug, auf einer mehrstündigen Tour erkunden. Wir machten lediglich einen kurzen Fotostopp und setzten dann unsere Kajaktour noch kurz entlang der Insel fort. Zurück ging es den gleichen Weg. Mit dem Kajak ging es noch zu einem Badestrand, bevor wir mit dem Boot wieder zum Pier auf Koh Lanta zurückkehrten.

0 Kommentare