40m langer, liegender Buddha
Den Markt gabs schon vor dem Zug.
314m Wolkenkratzer mit Glasplattform zum darauf gehen.
UNESCO-Weltkulturerbe
Wat mit größerem liegenden Buddha, alte Steinbauweise des Wats
UNESCO-Weltkulturerbe
Wat mit im Baum eingewachsenen Buddha-Kopf
UNESCO-Weltkulturerbe
Wat mit dem größten Bronze-Buddha Thailands
UNESCO-Weltkulturerbe
am besten erhalten, Schauplatz einer beliebten Serie
Wat mit begehbarem stehenden Buddha
Sehr schönes Hotel zum Entspannen, super Massage!
Sehr nette Anlage mit Bungalows
Super Aussicht über den Mekong
Schnorcheln
schnorcheln
Nong Khai – die Stadt mit Nagafeuern
Unsere letzte Station in Thailand war Nong Khai, eine Grenzstadt am Mekong im Nordosten der Stadt. Wir buchen im Muth Mee Guesthouse – benannt nach einer regionalen Webtechnik. Das Guesthouse liegt zwar an der 6 Kilometer langen Strandpromenade, ist aber etwas entfernt vom Geschehen. Die kleine Anlage ist familiär und speziell die Gastgeberin Pao hilft gerne mit Tipps weiter.
Nong Khai ist ein langezogener Ort, mit ein paar Wats und einigen Restaurants auf der Promenade. Dort gibt es ein Essen, dass eine Mischung aus Fondue und heißem Stein ist: eine Heizplatte mit tiefem Rand, der mit Suppe gefüllt ist. Das Fleisch und andere Sachen werden in der Mitte aufgelegt und gebraten, während das Gemüse in der Suppe kocht. Hat sehr gut geschmeckt.
Danach wollten wir was trinken gehen und haben nach den Bars gesucht, die auf Google eingezeichnet waren. Mit dem Ergebnis, dass wir im „Rotlichtviertel“ gelandet sind. Allerdings hatten wir dort einen sehr lustigen Abend in einer Bar, in der wir die einzigen Gäste waren. Die Angestellten hatten viel Spass mit uns und erzählten uns auch einiges aus ihrem Leben. Unter anderem bekamen wir eine Erklärung, warum hier noch immer die Sandsäcke als Hochwasserschutz lagen. Es waren keine Überbleibsel von der Überschwemmung vor ein paar Wochen, sondern vor ca. 10 Tagen hat China einen Damm geöffnet, wodurch der Mekong dahinter ziemlich anstieg.
Wir haben von Nong Khai aus zwei Ausflüge unternommen, einen längeren im Mietauto und einmal sind wir mit dem Mofa zum Skulpturenpark gefahren.
Ausflug mit dem Auto in die Umgebung
Für diese Tour haben wir uns ein Auto für den ganzen Tag geliehen. Wir hatten uns ein paar Ziele vorab herausgesucht und auf Google Maps eine entsprechende Tour erstellt, um unterwegs nicht verloren zu gehen, hat gut funktioniert.
Natürlich waren Wats unter den Orten die wir besichtigen wollten. So viele wie es in dem Land gibt, kommt man ja auch gar nicht daran vorbei.
Wat Phrathat Bang Phuun
Unser erster Stopp war beim Wat Phrathat Bang Phuun, ein überraschend spezieller Wat. Er liegt eingebettet in einer Umgebung, in der viele Findlinge liegen. Diese großen Steinbrocken hat der Tempel gut integriert. In ein, zwei der Höhlen sind Buddhas positioniert, dahinter gibt es einen Spazierweg durch die beeindruckenden Felsen, die ganze Anlage ist recht grün.
Der archäologische Park Phu Prabat
Weiter ging es zum archäologischen Park Phu Prabat. An dieser Stelle siedelten sich früh Menschen an und bauten eine Art Höhlenunterkünfte. Aus dieser Zeit sind noch Felsmalereien der ersten Bewohner vorhanden – allerdings so gut versteckt, dass wir sie nicht gesehen haben. Hauptattraktion ist ein besonders geformter Felsen mit einer Plattform am oberen Ende, in der auch eine Höhle geschlagen war.
Fun Fact: der Park hat recht groß gewirkt am Plan und wir freuten uns, dass wir mit einer Gruppe mit dem Golfwagerl hineinfahren konnte, nur um festzustellen, dass der Weg dorthin eh nur 700 Meter weit ist. 😊 Wir hatten das Glück, dass zur gleichen Zeit auch eine Gruppe Mönche zur Besichtigung da war, durch ihre typische orange Kleidung hatten wir gute Fotomotive.
Wat Pha Tak Suea
Zum Abschluss der Tour besuchten wir noch zwei Tempel. Den Wat Pha Tak Suea, er liegt auf einem Hügel und von oben hat man einen tollen Ausblick auf den Mekong, der in dieser Gegend den Grenzfluss zwischen Thailand und Laos darstellt. Beim Aussichtspunkt gibt es einen Felsvorsprung auf den man sich stellen kann. Natürlich war das wieder ein Hotspot für die Thais um ihre Fotos zu machen.
Wat Hin Muk Peng
Unser letztes Ziel auf diesem Ausflug war der Wat Hin Muk Peng. Er ist bekannt dafür, dass es einen (sehr kleinen, ca 4m²) Skywalk gibt, der über den Mekong hinaus geht. Für den Skywalk alleine lohnt sich die Hinfahrt nicht, aber im Zuge eine Rundfahrt kann man ihn gut mitnehmen.
Wir hofften unter anderem darauf, den dort gelegten Geocache zu finden. Leider waren wir nicht erfolgreich, war aber auch schon lange her, seit er das letzte Mal gefunden wurde.
Der Skulpturenpark in Nong Khai
Der zweite geplante Ausflug war in der näheren Umgebung von Nong Khai, dafür reichte uns ein Moped für den Tag.
Wat Pho Chai
Die erste Station war der Wat Pho Chai, da es in dem Tempel einen Buddha gibt, dessen Kopf aus massivem Gold besteht. Wir haben ihn auch sicher gesehen, aber da so ein Buddha in Wats nie alleine steht, konnten wir nicht sagen, welcher von den 20 derjenige aus Gold war.
Skulpturenpark Sala Kaeo Ku
Highlight der Runde war jedenfalls der Skulpturenpark Sala Kaeo Ku. Er liegt am Ortsrand und ist eine skurrile Mischung der unterschiedlichsten Figuren aus dem Buddhismus. Und, wie so oft, sind diese großzügig dimensioniert, unter zwei Meter sieht man kaum eine Figur.
Inmitten des Parks befindet sich ein abgetrennter Bereich, in dem in Kreisform der Kreislauf des Lebens dargestellt ist. Von der Geburt über die Kindheit, Arbeit, Ehe, Krankheit, Liebe, Tod – alles dargestellt mit gut erkennbaren Figuren. Mittig steht eine hohe Säule mit mehreren Gesichtern ganz oben, und ihre 5 Ausläufer unten stellen die Sinne dar.
Da es nicht nur Gutes auf der Welt gibt, säumen den äußersten Parkring noch Figuren, die die buddhistische Vorstellung der Hölle darstellen.
Im Skulpturenpark haben sie schon beim Eingang ganze Packungen Toastbrot verkauft. Anfangs hat uns das gewundert, doch dann kamen wir zu zwei Fischteichen, wo das Brot verfüttert wird. Darin sind viele, wirklich viele Fische. Wenn man Futter rein wirft, dann wurlt es richtig im Wasser. Zwei Kois sorgten für Farbkleckse in der Fischmeute. Vor den Teichen standen einige kleine Kübel mit Deckel und einem Loch im Deckel. Als wir hineinsahen, entdeckten wir darin jeweils einen aalähnlichen Fisch. Gegen eine Spende darf man diese wieder in den Teich freilassen, das soll Glück bringen. Gar nicht zur buddhistischen Lebensweise passte, dass in zwei Kübeln tote Aale lagen.
Zum Abschluss unseres Ausflugs fuhren wir ans Ende der Promenade. Dort, natürlich neben einem Wat, liegt ein untergegangenes Chedi (Türmchen bei den Wats) im Mekong. Außerhalb der Regenzeit ist es je nach Wasserstand mehr oder weniger sichtbar. Bei unserem Besuch war er zur Gänze vom Mekong bedeckt – trotzdem gab es Ausflugsboote, die Menschen zur Stelle brachten, wo der Chedi liegt.
Naga Feuer: Der perfekte Zeitpunkt für einen Besuch in Nong Khai
Leider haben wir es selbst zu spät erfahren, aber sollte ich wieder mal in diese Gegend kommen, dann Mitte Oktober (wir waren ein paar Tage zu spät dran). Warum?
Einmal im Jahr, und nur für 1-2 Nächte, erscheinen die Naga Feuer im Mekong. Nagas sind mythologische Schlangen in der buddhistischen Kultur und werden verehrt. Und einige davon leben auch am Grunde des Mekongs. In diesen speziellen Nächten speien sie Feuerkugeln – und die sind real.
In diesen Nächten steigen leuchtende Farbkugeln vom Mekong auf und lösen sich in der Luft auf. Und zwar nicht eine Handvoll Kugeln, nein, der gesamte Abschnitt des Flusses ist voll davon! Das ganze wird mit einem mehrtägigen Fest gefeiert.
Als wir davon hörten, googelten wir es und fragen auch bei unserer Vermieterin Pao nach, ob wir das glauben sollen, oder ob es ein Märchen ist. Sie bestätigte uns, dass das Phänomen real ist. Die Wissenschaft hat noch keine endgültige Erklärung dafür. Es muss ein atemberaubender Anblick sein!
Ein wahres Geheimnis der Region, denn ich kannte es aus keinerlei Dokus oder ähnliches.
Hier noch ein Link zu einem YouTube Video, das das Phänomen ab der Minute 5:30 etwas zeigt: https://www.youtube.com/watch?v=DSPwJ_HeDWw

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