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UNESCO Weltkultur Erbe
Heute steht für uns ein Ausflug mit dem Auto ins Umland auf dem Programm, da uns Domenik einige schöne Fotomotive zeigen will.
Wir starten in Richtung Ersfjordbotn und fahren den Fjord entlang in Richtung Grötfjord. Die Natur ist geprägt von dem langen Fjord der sich unbeirrbar in das Tal geschnitten hat. Immer wieder tauchen die typischen Häuser auf, die man aus dem Norden kennt, rote, blaue und graue Schwedenhäuser, die bunte Farbkleckse in der Landschaft sind. Aufgrund der langen Küstenstraßen legen wir in der Woche immerhin noch fast 700 km mit dem Auto zurück. In Grötfjord gibt es den ersten Fotostopp.
Danach geht es weiter nach Tromvik, wo wir Gelegenheit haben, ein typisches Gestell mit aufgehängten Trockenfischen zu fotografieren. Ein sehr skurriles Motiv, denn den Fischen wurden die Köpfe auf eine Art entfernt, die es von der Weite erscheinen lässt, als wären die Köpfe noch vorhanden.
Der nächste Stopp liegt bei Rekvik. Wir lassen das Auto stehen und gehen ein paar hundert Meter die Straße weiter hinunter, denn bei dem Eis auf der Straße ist es nicht sicher, ob wir mit dem Auto auch wieder bergauf zurück kommen würden. Und das, obwohl wir Reifen mit Spikes haben.
Nach einem keinen Stück haben wir einen tollen Ausblick auf das offene Meer, links und rechts noch die Berge der Küste, und machen wieder einige nette Fotos. Danach geht es zurück nach Ersfjordbotn, und wir halten erneut für ein paar Aufnahmen. Erfreut stellen wir fest, das an diesem malerischen Ort auch ein Cache versteckt ist. Die Terrain-Schwierigkeit ist etwas höher, da er auf einem Felsen ist, der im Wasser ist, aber durch den niedrigen Wasserstand erscheint es möglich, hinüber zu kommen. Irene ersinnt auch kreative und unterhaltsame Möglichkeiten, aber letztendlich geben wir auf. Es ist schon ohne baden zu gehen, kalt genug.
Als wir auf der Straße 862 Richtung Sommaröy fahren kommen wir bei einer Kreuzung vorbei die einen größeren Bogen macht und genau in diesem Wiesenstück stehen ein paar Rentiere! Überrascht stoppen wir rasch und versuchen ein paar Aufnahmen zu machen. Schwierig, denn die Tiere heben sich kaum vom Hintergrund ab und die starken Windböen und ihre Bewegungen lassen fast jedes Foto unscharf werden. Aber wir haben welche gesehen!
In Sommaröy gehen wir gut essen und schauen uns die bereits gemachten Nordlichtfotos an. Domenik gibt uns wieder wertvolle Tipps. Immer wieder checken wir zwischendurch die Wetterlage, da eine Aktivität 2 vorhergesagt wird und auch immer wieder Wolkenfenster sind. Als das Wetter dann Sichtungen zulässt, sind wir rasch warm eingepackt an einem Aussichtspunkt, von dem man gut auf die Brücke sieht. Wir haben Glück und können wieder das Nordlicht beobachten und fotografieren.
Ein wunderschöner Abschluss eines sehr gelungenen Tages.

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