Unsere Erkundungen in Singapur

Berichte aus Singapur

Januar 2025

China Town
Boat Quay
Merlion
Jewel, Changi Airport
Kampong Glam
Little India
National Museum Singapur
Sri Veeramakaliamman Tempel
Gardens by the Bay
Cloud Forest
Flower Dome
Singapur Zoo
River Wonders
Night Safari
Sentosa Seilbahn
SEA Aquarium
Heritage Collection on Seah
Marina Bay Sands
Mustafa Centre
Maxwell Food Centre

Hop-on Hop-off Tour – Skyline und Wolkenkratzer

Um die Stadt besser kennenzulernen, entschieden wir uns am ersten vollen Tag für eine Hop-on-Hop-off-Tour mit der Big Bus Company. Obwohl wir den Anbieter kannten, können wir ihn für Singapur leider nicht empfehlen. Wir haben an einem einzigen Tag beide Routen erkundet. Bei beiden Routen waren Informationen Mangelware, und die Audiobegleitung war sehr übertrieben und überschwänglich gestaltet. Das war eher lästig, als dass es wirklich unterhaltsam gewesen wäre. Während unseren Spaziergängen sind uns noch zwei andere Busfirmen untergekommen, die auch Sightseeing Touren machen. Vielleicht sind die besser.

Die Skyline von Singapur war beeindruckend, mit Hochhäusern, die überall in den Himmel ragen. Mauern aus Glas und Stahl, in denen die Sonne glitzert. Jeder Wolkenkratzer im Stadtkern ist individuell, keiner gleicht dem anderen. Weiter draußen ändert sich das Bild und gleichgestaltet Türme tauchen auf, in denen staatliche Wohnungen liegen. Bei diesen Wohnungen wird darauf geachtet, dass die verschiedenen Bewohnergruppen die Vielfalt der Bevölkerung Singapurs widerspiegeln.

Ecken voller Leben

Wie schon geschrieben, ist Singapur eine ruhige, geordnete Stadt mit wenigen Menschen auf den Straßen. Doch wie in jeder Großstadt gibt es auch hier Ecken, in denen das Leben pulsiert.

China Town

Dieser Stadtteil war sicherlich der quirligste, den wir besucht haben. Es gibt zwar keine Essensstände oder Straßenverkäufer, aber Restaurants und Shops. Die Gassen sind bunt und teilweise schon für das Chinesische Neue Jahr geschmückt. In einigen Straßen stehen vorwiegend niedrige Häuser im Kolonialstil. An den Wänden tauchen immer wieder Graffitis auf, die das frühere Leben der Einwanderer darstellen. (Laut einem Zeitungskorrespondenten, den wir trafen, sind diese allerdings nicht historisch korrekt.) Und es tummeln sich viele Menschen in den Gassen. Wer Tourist ist, wer hier arbeitet und wer hier lebt lässt sich nicht mehr sagen. Hier ist es, mein gesuchtes Multi-Kulti.

Wir schafften es nur einmal in ein Hawker Centre – den überdachten Essensständen, in denen die früheren Straßenküchen nun ihren Platz haben. Das war auch in China Town.

Buddhas Tooth Temple

Gleich gegenüber vom Hawker Center, am Rand des chinesischen Viertels, liegt der „Buddhas Tooth Temple“. Ein prächtiger, buddhistischer Tempel mitten im Zentrum dieser Hochhausstadt. Wie der Name schon sagt, wird dort als Reliquie ein Zahn von Buddha verehrt. (Mir fällt auf, dass die „Heiligen“ auf jeden Fall immer mit sehr vielen Knochen ausgestattet sind, so viele Reliquien wie es gibt.)

Wir erwischten nie den richtigen Zeitpunkt, um den Tempel zu besuchen. Entweder er war nicht geöffnet, oder wir hatten die langen Hosenbeine nicht mit. Wir haben aber gelesen, dass sich ein Blick nach innen durchaus lohnt.

Little India

Im Vergleich zu China Town ist das indische Viertel weniger lebhaft. Aber auch hier reihen sich Restaurants und Geschäfte aneinander. Schon im Bus dorthin steigen einige Inder:innen zu. Sie waren an ihrem Mal auf der Stirn vom Tempelbesuch leicht zu erkennen, denn wir waren auch an einem Sonntag in Little India unterwegs.

Mustafa Centre – Einkaufen auf Indisch

Am Weg nach Hause beschlossen wir noch unser Glück bei einem Geocache zu versuchen. Den Cache fanden wir nicht, aber ausgezahlt hat es sich allemal. Er war in einem Einkaufszentrum versteckt und da wir nicht wussten auf welcher Ebene, fuhren wir mit einer Rolltreppe nach unten. Den Cache gaben wir bald auf, denn das Kaufhaus hat uns sofort in seinen Bann gezogen. Voll geschlichtete Regale voller Drogerieartikel und Parfüms türmten sich auf beiden Seiten der engen Gänge auf. Wir waren zuversichtlich, hier Brot und Käse zu finden, und fuhren mit dem Aufzug in den Lebensmittelstock. Wieder enge Gänge mit unzähligen Waren und vielen Inder:innen, die sich gekonnt in der Enge bewegen. Dank der Überkopfwegweiser haben wir den Käse und die Butter bald gefunden. Fürs Brot waren wir länger unterwegs, denn auf einen vollgeräumten Raum folgte der nächste, und der nächste. Irgendwann hatten wir dann auch Brot. Die Kassen befanden sich irgendwo dazwischen; nach dem Bezahlen wurde unsere Tasche mit einem Kabelbinder verschlossen, und wir begaben uns auf die Suche nach dem Ausgang. Wir fanden einen und landeten in der Gasse mit der Lieferantenzone, aber die nächste Bushaltestelle war nicht weit.
Wie sich herausstellte, waren wir im Mustafa Centre. Es hat 24 Stunden am Tag geöffnet und bietet auf 7.000 m² mehr als 300.000 verschiedene Waren an.

Sri Veeramakaliamman Tempel der Kali

Bei unserem zweiten Streifzug durch die Gegend hatten wir das Glück, dass im Sri Veeramakaliamman Tempel der Kali eine Zeremonie stattfand und wir hineinkonnten. Die Gläubigen bekamen gerade ihr Mal für die Stirn. Es war laut, bunt und ein Spektakel. Nach 10 Minuten war alles vorbei und alle wurden rausgeworfen, da der Tempel mittags zusperrt.

House of Tan Teng Niah

In Little India steht auch das Haus von Tan Teng Niah. Es ist die älteste noch bestehende chinesische Villa in Little India und wurde um 1900 gebaut. Das Haus sticht heraus, da es auf der ganzen Fassade mit bunten Farben angemalt ist.

 

Haji Lane, Kampong Glam

Diese enge Gasse im Stadtteil Kampong Glam ist bekannt für ihre lebhaften Wandmalereien und farbenfrohen Häuser. In den letzten Jahren hat die Straße einen Aufwärtstrend erlebt und bietet derzeit zahlreiche trendige und ungewöhnliche Geschäfte sowie Lokale.

Auch hier spielt sich das Leben ab, wenn auch vorwiegend das touristische. Die Gasse steht in jedem Reiseführer und, nach den Menschenmassen nach zu urteilen, ist sie auch bei jeder Tour dabei. Aber bunt und interessant ist die Gasse, das muss man ihr lassen.

National Museum

Im Reiseführer wurde das National Museum als interaktiv, informativ und unterhaltsam beschrieben. Da wir bei der Hop-on Tour nicht viel zur Stadtgeschichte erfahren hatten, wollte ich mein Wissen im Museum aufpolieren.

Das Museum verfügt über verschiedene Räume, die jeweils einem speziellen Thema bzw. Zeitraum gewidmet sind. Aber es ist nicht interaktiv.
Es wird die Geschichte Singapurs multimedial gezeigt: von den Anfängen als es Streitgegenstand zwischen den Briten und den Holländern war und die Grenze gezogen wurde, über seinen Aufstieg als Hafenstadt inklusive Zuwanderung, sein Bestreben nach Unabhängigkeit, die Kriegszeit, die kommunistische Zeit und den Weg in die Moderne.

Merlion & Boats Quay

Nachdem wir in China Town waren, spazierten wir weiter zum Boats Quay.

Die Region ist seit 1842 ein wichtiger Hafen und galt als Heimatviertel der chinesischen Einwanderer. 1983 eröffnete die singapurische Regierung einen modernen Container- und Umschlagshafen in Pasir Panjang. Dadurch kam es zu einem schlagartigen Rückgang des Handels auf dem Fluss und die Gegend verelendete. Im selben Jahr ließ die Regierung den Singapur Fluss reinigen, doch der Boat Quay blieb von 1983 bis 1989 verlassen und ungenutzt. 1989 wurde ein Nutzungsplan entworfen und bis 1993 an allen historischen Gebäuden Baumaßnahmen durchgeführt. Die historischen Ladengebäude konnten leicht als moderne Restaurants, Cafés, Bars und kleine Läden wiedergenutzt werden.

So kam wieder Leben in die Gegend und nur noch ein paar Skulpturen erinnern an die früheren Jahre. Mittlerweile gibt es viele Restaurants am Ufer des Flusses, die zum Cocktail trinken einladen. Wir gönnten uns einen Singapore Sling und genossen den Blick auf die Skyline der Stadt.

 

Als nächstes spazierten wir zum Wahrzeichen der Stadt, dem Merlion. Der Merlion ist ein aus den englischen Worten „mermaid“ (Meerjungfrau) und „lion“ (Löwe) zusammengesetztes Kunstwort für den Schutzpatron der Stadt: ein Fabelwesen mit Löwenkopf, der Stärke und Furchtlosigkeit symbolisiert, und Fischkörper, der für den Ursprung aus und die Verbundenheit mit dem Meer steht.

Der Merlion wurde 1964 als Logo der Stadt entwickelt und reiht sich für mich ein in die Sammlung von kleinen Wahrzeichen, wie dem Mannequin Pis oder der Kleinen Meerjungfrau. Umgeben von all den hohen Bauten wirkt er klein, aber er hat einen guten Platz auf der Uferpromenade mit viel freiem Raum um ihn. Mit der richtigen Position lassen sich Postkartenmotive von Singapur fotografieren.

Sentosa

Sentosa ist die Unterhaltungsinsel von Singapur. Dort liegen die Filmstudios, ein Wasserpark, Madame Tussauds, das Aquarium und noch einiges mehr. Da wir ins Aquarium wollten, mussten wir ohnehin auf die Insel. Und fanden uns in einem sehr skurrilen Eck der Stadt wieder. Alles wirkt willkürlich zusammengewürfelt, die Gebäude haben keinerlei Harmonie zueinander und irgendwie dachte ich an Disneyland. Mittendrin steht eine Gondelbahn und ein Sessellift, letzterer, glaub ich, für die Go Kart Bahn.

Cable Car

Wir kauften uns Tickets für die Gondelbahn, natürlich von Doppelmayr gebaut, um nochmal einen Ausblick über die Stadt zu genießen. Um zum Aquarium zu gelangen, benötigten wir beide Linien und mussten daher das teurere Ticket kaufen und umsteigen. Das Ein- und Umsteigen hat uns erheitert, da es so geregelt war. Die Warteschlange bildete eine Zweireihe; bei besetzten Kabinen durfte niemand zusteigen, und der Zugang zur Gondel wurde erst nach einer Kontrolle freigegeben. Ein großer Unterschied, zum Gondelfahren beim Schifahren. Wir fuhren zuerst ins Aquarium und danach die anderen Strecken aus. Hatten einige neue gute Ausblicke auf die Stadt und kurz geregnet hat es auch nur als wir drinnen saßen.

S.E.A. Aquarium

Nach unserem langen Besuch im Tiergarten am Vortag war unsere Motivation nicht besonders hoch, aber wir hatten die Tickets schon vorab gekauft und den Tag reserviert.

Das S.E.A. Aquarium befindet sich auf der Insel Sentosa, und bereits der Weg dorthin ist skurril. Vom zentralen Platz in Sentosa mussten wir etwas Suchen, bis wir den Weg zum Aquarium fanden.

Das Highlight ist ein riesiges Becken, das 36 Meter lang und über 8 Meter hoch ist. In diesem schwimmen noch dazu drei Mantarochen. Es war das erste Mal, dass wir diese Tiere gesehen haben und ich war beeindruckt.

Wir hatten auch das Glück, dass bei unserem Besuch eine Fütterung in diesem großen Becken durchgeführt wurde. Dazu tauchten acht Menschen ins Becken, die Hälfte als Aufpasser und die Hälfte mit Rohren in denen Futter (Fische) war. Die Taucher nahmen einen toten Fisch nach dem anderen heraus und verfütterten sie einzeln. Meist wedelten sie mit dem toten Fisch vor der Nase des Fisch herum, der ihn fressen soll, um eine lebendige Beute zu imitieren.

Außerdem bietet das Aquarium einen Glastunnel, der durch das Haifischbecken durchführt. War interessant, kennen wir aber schon von anderen Aquarien.

Leider ist das Aquarium nicht sehr ansprechend gestaltet. Die Informationen zu den Fischen werden nur zeitweise angezeigt und die Räume und Becken haben kein Flair. Überdimensionale Becken und welche zum Durchgehen gab es auch in anderen Aquarien in denen wir waren und alle davon haben uns besser gefallen.

Gardens by the Bay

Einen Nachmittag haben wir in den Gardens by the Bay verbracht. Das ist eine weitläufige, 10 ha große Parkanlage mitten in der Stadt. Das ganze Gebiet wurde mit Sand künstlich aufgeschüttet. Im Park sind viele Themengärten angelegt und am zentralen Platz stehen die berühmten Supertrees und die beiden Gewächshäuser Flower Dome und Cloud Forest. Von der Metrostation kommt man über die Dragonfly-Brücke zur Gartenanlage und schon von dort hat man gute Blicke auf die Umgebung. Eigentlich wollten wir auch den Panoramaweg oben bei den Supertrees machen, aber da machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung.

Supertrees & Lightshow

Supertrees sind 18 künstlichen Bäume, 25 bis 50 Meter hoch, die mit Pflanzen bewachsen sind und deren Krone aus Metallzweigen bestehen. Sie symbolisieren die Anstrengungen Singapurs eine lebenswerte, grüne Stadt zu sein. Sie sind aber auch technische Meisterwerke, denn sie produzieren Strom durch Fotovoltaik und fangen das Regenwasser für die Bewässerung der Pflanzen auf.

Jeden Abend wird mit den Supertrees eine Lichtershow veranstaltet. Dann erstrahlen sie bunt, passend zu einer eigens komponierten Musik. Überall auf den Bäumen angebrachte Lampen sorgen für ein prächtiges Farbenspiel, das für 15 Minuten verzaubert.

Cloud Forest

Der Cloud Forest liegt in einem großen Glashaus, dort war es überraschend frisch. Das Gewächshaus ist bekannt für seinen Indoor-Wasserfall, der mit einer Höhe von 35 Metern der höchste der Welt ist. Er ist gleich hinter dem Eingang und beeindruckt.

Auch abgesehen davon ist das Bauwerk bemerkenswert. In der Mitte der großen Glaskuppel ist ein Berg angelegt. In diesem geht ein Lift in den obersten Stock. Danach geht es einen spiralförmigen Weg hinunter, inklusive Aussichtsplattform auf den Beginn des Wasserfalls.

Überall wächst und blüht es – bei unserem Besuch war im Erdgeschoss gerade eine Orchideen Schau. An manchen Stellen sind erheiternde Dekorationsstücke in die Pflanzen eingearbeitet. Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt.

Die Attraktion haben wir mit dem City Go Pass bezahlt.

Flower Dome

Da er bei unserem Ticket mit dabei war, besuchten wir auch den Flower Dome, fanden ihn aber eher enttäuschend. Er zeigt in verschiedenen Abteilungen unterschiedliche Vegetationszonen, die waren aber nicht gut zu erkennen. Die Bäume und Pflanzen sind kaum beschrieben. Bei unserem Besuch war auch noch viel an Weihnachtsdeko aufgebaut. Wir schauten schnell durch und hielten uns nicht lange darin auf.

Die Attraktion haben wir mit dem Singapur Pass bezahlt.

Marina Bay Sands – Luxus pur

An den letzten zwei Tagen gönnten wir uns Luxus pur und checkten im bekanntesten Hotel von ganz Singapur ein: dem Marina Bay Sands Hotel. Ist ein ikonische Wahrzeichen der Stadt und erinnert an ein Schiff. Seine 3 Türme, die auf der obersten Etage durch eine Dachterrasse verbunden sind, sieht man von vielen Stellen der City. Auf der Dachterrasse befindet sich ein 160 Meter langes Infinity-Pool und der Ausblick auf die Stadt ist atemberaubend. Schon als ich das Hotel das erste Mal in einer Doku sah, war mir klar, wenn ich mal in der Nähe bin muss ich dort einmal übernachten.

Infinty-Pool

Beim Ankommen wurde uns gleich das Gepäck abgenommen und wir bekamen temporäre Zugangskarten für den Pool und die Terrasse. Natürlich schauten wir gleich rauf und gingen ins Wahnsinns-Becken. Die Terrasse ist übrigens auch für Gäste von außerhalb offen, ins Pool dürfen aber nur Hotelgäste. Es hat bis Mitternacht offen und vor der beleuchteten Skyline zu schwimmen war ein Erlebnis.

Zimmer

Unser Zimmer war 45m² groß, mit weichem Teppich ausgelegt und bot alle Annehmlichkeiten. Wir hatte sogar einen Balkon, von dem aus wir die Lichtershow bei den Supertrees gesehen haben.

In so einer Qualität habe ich noch nie übernachtet. Wir hatten ein Klo, bei dem der Deckel über Bewegungsmelder automatisch aufging und das diverse Popo-Duschprogramme hatte. Die Vorhänge schlossen sich automatisch, sobald wir das Zimmer verließen, um die Hitze draußen zu halten. Betrat man das Zimmer öffneten sie sich auch von selbst wieder. Ansonsten waren sie über eine Fernsteuerung zu bedienen. Unser Zimmer wurde gemacht, sobald wir es für eine halbe Stunde verließen.

Shopping-Mall

Dem Hotel ist eine luxuriöse Shoppingmeile angeschlossen. Ein langes Becken, in dem kleine Gondeln Bootstouren anbieten, sorgt für den richtigen Kitsch. Zum Einkaufen war die Mall nichts für uns, aber wir fanden eine leistbare Pizzaria, denn die Sternerestaurants im Hotel sind auch nicht ganz unserers. Aber Frühstücken waren wir im Hotel. Es war das beste Frühstücksbuffet meines Lebens.

Lichtershow

Das Marina Bay Sands liegt direkt am Wasser und hat auch eine Wassershow direkt vor dem Hotel installiert. Sie findet jeden Abend zweimal statt. Einmal sahen wir sie von gegenüber, da waren wir aber zu weit weg von dem Spektakel. Also gingen wir eines Abends runter, um uns die Show von der Nähe anzusehen. Sie dauert 10 Minuten und ist eine gekonnte Kombination, um die Wasserfontänen zur Musik und mit Farbenspielen tanzen zu lassen.

Jewel am Changi Airport

Singapurs Flughafen, der Changi Airport, gilt als der schönste der Welt, berühmt für seinen Indoor-Wasserfall. Um diesen zu sehen, fuhren wir an einem Vormittag extra zum Flughafen, denn wir kamen am Terminal 4 an, der besondere Bereich liegt aber im Jewel, einem Gebäude nahe dem Terminal 1. Leider wurde der Wasserfall gerade gewartet und war nicht in Betrieb!

Da wir uns den Wasserfall nicht entgehen lassen wollten, und unser Flug erst am frühen Nachmittag ging, fuhren wir am Abflugtag extra früher zum Flughafen. Wir konnten gleich beim Terminal 4 einchecken und dann ging es nochmal mit dem Shuttle zum Terminal 1. Diese Mal war der Wasserfall eingeschalten. Die Halle ist wirklich beeindruckend gestaltet, mit vielen grünen Pflanzen und beruhigender Musik. Ein idealer Ort zum Entspannen.

Auch das Terminal 4 ist schön gestaltet. Es gibt angenehme Sitzplätze, zum Teil ist Teppich ausgelegt und die Atmosphäre ist hell und freundlich. Die Wände sind teilweise als Häuserfassaden gestaltet.
Alles in allem ist es ein äußerst ansprechender Flughafen.

Tipps & Tricks

EZ-Link Karte für Bus und Metro

Da wir über eine Woche blieben haben uns in der U-Bahn eine wiederaufladbare Karte für die Ӧffis (EZ-Link Karte) geholt. Sie sind nett gestaltet und gleich ein erstes Souvenir und wir konnten sie mit Bargeld aufladen.

Eine 3-Tages Touristenkarten gibt es auch, die wäre uns aber teurer gekommen.

CityPass von Go City

Wir haben bei den Eintrittspreisen recherchiert und uns dann für den CityPass von Go City entschieden.

In unserer Variante konnten wir uns fünf Attraktionen für den City Pass Preis aussuchen. Wir nahmen nur die teuersten und konnten dadurch etwas sparen.

Google Maps reicht - außer fürs Taxi

ich hatte mir verschiedenste Apps für Busse, Metro und Bahn heruntergeladen. Das war gra nicht notwendig, denn Google Maps liefert alle Details die man braucht.

Grab funktioniert wieder, alternativ kann man über die App Zig Taxis  bestellen.

Webseite: Faszination Südostasien

Die Website www.faszination-suedostasien.de wird von einem deutschen Reiseveranstalter gepflegt. Spezialisiert auf die Region, findet man dort viele gute Informationen und (Hotel) Tipps.

Wir waren während unserer Reise immer wieder selbst auf der Website und waren immer gut beraten. 

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