UNESCO Weltkultur Erbe
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UNESCO Erbe
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Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Wir waren zwar dort, hat mich aber nicht beeindruckt
Die Stadt des Marsala Weins
UNESCO Weltkulturerbe
Ein Künstler stellte seinen Garten mit Steinkoepfen voll
UNESCO Weltkulturerbe
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Die italienische Stadt Padua in der Region Venetien steht auf der UNESCO Welterbeliste, Grund genug um sie 2025 für 2 Tage zu besuchen. Wir wohnten im Hotel „Casa Al Carmine“, einem ehemaligen Altersheim in guter Lage. Um vom Hotel in die Stadt zu kommen, überquert man die Brücke Ponte Molino – Brücke der Mühlen, eine der ältesten Segmentbogenbrücken der Welt.
In der Stadt sind noch viele alte Bauwerke erhalten und sie ist bekannt dafür, dass viele der Gehsteige von Bogengängen überspannt sind. Berühmt ist sie für ihre Freskenmalereien. Beim Durchspazieren kommt man immer wieder zu netten Plätzen, auf denen Lokale und Bars zum Besuch einladen, viele haben Terrassen mit Heizschwammerl und bei fast allen sitzen Gäste. Padua hat eindeutig Flair.
Cappella degli Scrovengi
Das bedeutendste Gebäude ist die Cappella degli Scrovengi, da sie im Inneren sehr gut erhaltene Fresken von Giotto di Bondone zeigt. Es ist die Hauptattraktion der Stadt. Wir konnten sie leider nicht besuchen, da wir vorab kein Ticket gekauft hatten und sie schon ausverkauft waren, als wir vor Ort waren.
TIPP: Ticket vorab kaufen!
Chiesa degli Erimitani
Gleich neben der Cappella degli Scrovengi steht die Kirche und das Museo Civici Erimitani. Sie hatte als wir dort waren noch 10 Minuten offen, bevor die Mittagspause begann und wir schauten hinein.
Das Innere der Kirche ist recht schlicht gehalten. Die Wände selbst sind so gebaut, dass unterschiedliche Ziegelfarben Streifen bilden und somit die ganze Kirche dekorieren. Ansonsten gibt es kaum Dekorationen im großen Kirchenschiff. In einigen Seitenkapellen sind allerdings noch alte Freskenmalereien erhalten. Ursprünglich hatte das Fresko eine Größe von mehreren 100 Quadratmetern, heute sind noch 77m² davon erhalten bzw. aus 88.000 kleinen Fragmenten wiederhergestellt. Die Freskenreste kleben auf der Mauer, der Rest wurde dazugezeichnet. Die anderen Fresken wurden bei einem Bombenangriff 1944 zerstört. Die ebenfalls in der Erimitani Kirche zu sehenden Fresken von di Arpo sind Teil des Weltkulturerbes.
Prato della Valle
In der Nähe liegt der Prato della Valle, der drittgrößte Innenstadtplatz Europas, nach dem Roten Platz in Moskau und dem Place de la Concorde in Paris. Er ist ein großes Oval, das von zwei Figurenreihen eingerahmt ist, welche bedeutende Persönlichkeiten der Stadt darstellen. Zwischen den Reihen fließt ein kleiner, eingefasster Wasserlauf. Der Platz ist ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen und lädt dazu ein, sich hinzusetzen und das Treiben auf ihm zu beobachten.
Basilika des Heiligen Antonius
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Wallfahrtskirche Basilica di Sant’Antonio, Basilika des Heiligen Antonius mit seinem Grabmal sowie dem Hochaltar mit Bronzestatuen von Donatello. In der Basilika gibt es ebenfalls einen Freskenzyklus aus dem 14 Jahrhundert zu sehen. Die Anlage ist recht groß, mit zwei Kreuzgängen.
Die Reliquienkapelle
Pilgerort ist es vor allem deshalb, da es einen prunkvollen Raum mit 24 Reliquien (bedeutet übrigens „Rest“, „Überrest“) unterschiedlicher Heiliger gibt. Natürlich ist auch der Heilige Antonius hier vertreten. Genauer gesagt, seine Zunge, seine (auch nach Jahrhunderten noch unversehrten) Stimmbänder und sein Unterkiefer. Der Rest von ihm liegt in einem Sarkophag beim Eingang der Kirche. Man mag von den Reliquien halten, was man will, aber der Raum ist wirklich beeindruckend.
Universität Padua
Auch die Universität liegt im Herzen der Stadt, im Palazzo del Bo. Bo kommt hier vom lateinischen Wort für Ochsen. Das ist keineswegs als Beleidigung für die Studenten gemeint, sondern kommt vom Namen eines früheren Gasthauses, das Ende des 15. Jahrhunderts dem Bau der Universität weichen musste.
Da das 1222 errichtete Unigebäude, damit eines der ältesten Europas, einiges zu bieten hat, machten wir eine Führung durch. In einer knappen Stunde sahen wir die Highlights. Den Raum der 40, in dem 40 bedeutendet Personen der Wissenschaft an die Wände gemalt sind. In ihm steht auch die hölzene Bühne, von der aus Galileo Galilei von 1592 bis 1610 lehrte. Außerdem eines der ältesten noch bestehenden Anatomietheater aus dem Jahr 1594 (nicht mehr in Verwendung), die Aula der Mediziner und einen Prüfungssaal. Die Aula Magna – der Prunktraum der Uni – war leider in Verwendung, diesen konnten wir nicht besichtigen.
An dieser Uni hat übrigens auch die erste Frau weltweit ihr Studium abgeschlossen: Elena Lucrezia Cornaro Piscopia im Jahr 1678 in Philosophie.
Tipp!
Die Uni besser am Wochenende besuchen
Unter der Woche werden zu bestimmten Zeiten englische Führungen angeboten. Es kommt auf den Lehrbetrieb und die Prüfungen an, welche Räume man dabei besichtigen kann. An den Wochenenden hingegen kann man mit einem Audioguide selbst durch gehen und alles sehen.
Café Pedrocchi
In Padua gibt es ein altes, großes Kaffeehaus. Es heißt Pedrocchi und wurde im Jahr 1831 gegründet. Zu dieser Zeit wurde Padua vom Kaiser von Ӧsterreich regiert, der auch König vom Königreich Lombardo-Venetien war. Das Kaffeehaus erinnert stark an die Wiener Kaffehäuser und war und ist ein beliebter Treffpunkt. Es hat unterschiedliche Säale, je nach Budget kann man sich was an der Bar holen und an Stehtischen essen, oder in einem der beiden Räume Platz nehmen.
Das Haus ist berühmt für seine heiße Schokolade mit Minze oder auch Kaffee mit Pfefferminze. Natürlich verkosteten wir sie, und die Minz-Schoko war wirklich gut.
Palazzo della Ragione
Mitten in der Stadt liegt das heimliche Wahrzeichen von Padua: der Palazzo della Ragione. Das ursprünglich dreistöckige Gebäude, errichtet ab 1218, beherbergte früher im Erdgeschoss Markstände, im ersten Stock Verwaltungsbüros und im zweiten Stock Gerichtsräume.
Der überdachte Markt im Erdgeschoss existiert noch immer. In den oberen beiden Stocken wurden allerdings alle Zwischenwände und die Zwischendecke entfernt, sodass ein großer Saal mit einer Länge von 80 Metern entstand. Dieser ist fast leer, bis auf ein großes Holzpferd und ein foucaultsche Pendel. Damit konnte die Drehung der Erde nachgewiesen werden.
Die eigentlichen Highlights des Gebäudes sind aber zum einen seine Holzdecke, die – ohne Steher – den Raum als Art umgedrehter Schiffsrumpf überdacht. Und zum anderen die Wände, die voll mit Fresken sind. Diese stellen die Monate, Sternzeichen, typische Eigenschaften und Tätigkeiten dar. Allerdings gibt es so viele Zeichnungen, dass man ohne Erklärung kaum weiß, wo ein Monat anfängt.
Dennoch ist dieses UNESCO Erbe mit Sicherheit einen Besuch wert.

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