UNESCO Weltkultur Erbe
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einzige FKK-Camping Italiens am Strand
Vorzügliches Fischrestaurant
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Höhlenwohnung mit Möbel
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UNESCO Erbe
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Weinverkostung und kalte Platte - richtig gut!
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Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Wir waren zwar dort, hat mich aber nicht beeindruckt
Die Stadt des Marsala Weins
UNESCO Weltkulturerbe
Ein Künstler stellte seinen Garten mit Steinkoepfen voll
UNESCO Weltkulturerbe
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Agrigent
Um den Südwesten zu erkunden, haben wir uns in Agrigent für ein paar Tage das Apartment Hermès Home gemietet. 2025 ist Agrigent Italiens Kulturhauptstadt des Jahres und es zahlt sich aus, nicht nur das Tal der Tempel sondern auch die Stadt zu erkunden.
Agrigent ist eine Stadt, die beim Hineinfahren sehr zweckmäßig wirkt, im Innern aber einen interessanten Altstadtkern hat. Die Stadt liegt auf einem Hügel und hat enge, steile Gassen. Oftmals gibt es Treppen statt Gassen, um in dem verwinkelten Wegenetz weiterzukommen. Unser Apartment lag in Dom Nähe, damit ganz oben. Fürs Parken war das praktisch.
Uns haben vor allem die Stiegen und engen Gassen fasziniert, also der Altstadtkern selbst. Die Stadt hat ein ganz eingenes Flair, denn sie ist teilweise weniger touristisch und etwas mehr heruntergekommen. Immer wieder kommt man an verwahrlosten Häusern vorbei. Irgendwo habe ich gelesen, dass Agrigent in Italien führend bei Schwarzbauten ist. Die Stadt bietet auch Kirchen, davon sind wir aber schon etwas gesättigt und haben uns keine angesehen.
Wovon wir aber einige gesehen haben, waren Katzen. Sie hatten ihren Treffpunkt unter anderem unter unserem Balkon und sorgten immer wieder für Unterhaltung. Die Tiere sind gepflegt und werden an mehreren Stellen der Stadt gefüttert. Hin und wieder gab es sogar einen Fleck mit mehreren Katzenhäusern. Diese Liebe zu Katzen konnten wir in mehreren Orten beobachten.
UNESCO: Tal der Tempel
Das Tal der Tempel, dass nur ein paar Kilometer von Agrigent entfernt ist, ist eine der Hauptattraktionen der Insel. In diesem Tal sind noch einige alte, griechische Tempel und andere Reste der ursprünglichen Besiedelung zu sehen, wie Grabanlagen.
Wir besuchten das Tal zu einer guten Zeit: es waren noch keine Massen an Touristen unterwegs und heiß war es auch nicht. Fast das ganze Tal liegt in der Sonne, da kann die Besichtigung im Sommer anstrengend werden.
Es ist beeindruckend. Ich kann mir gar nicht vorstellen mit welchem Aufwand die Tempel damals gebaut wurden. Moderne Baugeräte gab es ja nicht, und trotzdem schafften die früheren Kulturen Bauwerke, die länger stehen als so manch modernes Haus.
Einer der prächtigsten Tempel ist der Concordiatempel. Er hatte das Glück, dass er als Kirche zwischengenutzt wurde. Dazu wurden die Seiten zwischen den Säulen zugemauert. Diese Wände halfen dabei den Tempel bei Erdbeben zu stabilisieren. Als die Antike wieder in Mode kam, wurden die Wände wieder eingerissen. Und der gut erhaltene Tempel war wieder die Attraktion.
Heute sind die Tempel sandsteinfarben, aber früher waren sie bemalt und verziert – was für ein prächtiger Anblick muss das gewesen sein!
Die Stadt Enna bietet Aussicht
Enna ist eine Provinzhauptstadt auf fast 1.000 Metern und bietet grandiose Ausblicke auf Sizilien. Von ihrer Lage mitten in Sizilien kommt auch der Spitzname der Stadt: „Nabel Siziliens“. Diese strategische Lage machte sie für alle Eroberer interessant und so hat auch diese Stadt eine sehr wechselvolle Geschichte mit unterschiedlichen Herrschern. Dazu kam auch ein Sklavenaufstand ca. 100 Jahre vor Christus. Drei Jahre war der Aufstand unter dem Syrer Eunus erfolgreich und breitete sich auf die ganze Insel aus. Danach wurde er blutig niedergeschlagen.
Der Ort wird von einer alten Burganlage dominiert. Von dieser aus hat man auch den guten Ausblick auf die Umgebung. Im Dom waren wir auch kurz, er ist reich ausgestattet. Skurriles am Rande: Das Gitter vor dem Taufbecken diente ursprünglich dem Schutz des Harems.
UNESCO: Villa Romana del Casale
Ein besonderes Highlight ist auf jeden Fall die Villa Romana del Casale. Die Villa wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. gebaut und sollte damals schon beeindrucken. So entstand ein Wohnkomplex mit eigener Therme zum Baden. Das restliche Anwesen teilt sich in Privaträume und Repräsentationsräume auf.
Da die Villa bei einem starken Unwetter teilweise von einem Erdrutsch vergraben wurde, blieb viel der ursprünglichen Dekoration erhalten. Und als die Villa freigelegt wurde, kamen die wunderbaren Mosaikböden und Wände wieder zum Vorschein.
Heute spaziert man auf Holzstegen über die Ruinen der Villa und kann in so gut wie jedem Raum wunderbare, alte Mosaike bestaunen. Sie bedecken über 3.500 m² der Böden und Wände. Der Prunk dieser Villa hat mich wirklich sehr beeindruckt!
Und auch hier hatten wir das Glück, dass wir außerhalb der Hauptsaison unterwegs waren. Bei unserem Besuch waren zwar auch Gruppen da, aber es war noch nicht brechend voll und wir konnten alle Mosaike sehen und auch länger bewundern. Durch die Holzstege, die den Weg vorgeben, wird es in der Hochsaison sicher eng. Die Villa ist nach dem Tal der Tempel und dem antiken Theater Greco in Taormina auf Platz 3 der Top Ten Siziliens (nach Besucherzahlen).
Scala dei Turchi
Eine Abwechslung im Sightseeingprogramm – das in Sizilien oft kulturell ist – war die Scala die Turchi – die „Türkentreppe“. Früher wurden in Sizilien Piraten, die vermutlich hier an Land gingen, als Türken bezeichnet. Daher hat auch dieser markante Fels seinen Namen. Der weiße Kalksteinfelsen, der ins blauschimmerrnde Meer ragt, bietet bei Sonnenschein einen großartigen Kontrast. Wir hatten das Glück, dass die Sonne auch tatsächlich ein paar Minuten schien.
Als wir dort waren, bot ein Fischer auch gerade eine kleine Bootstour an, die wir machten. Dadurch hatten wir auch vom Meer aus einen guten Blick auf die weiße Felsformation.

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