UNESCO Weltkultur Erbe
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Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
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Wir waren zwar dort, hat mich aber nicht beeindruckt
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UNESCO Weltkulturerbe
Ein Künstler stellte seinen Garten mit Steinkoepfen voll
UNESCO Weltkulturerbe
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Unsere nächste Unterkunft war das Eolian Port B&B in Milazzo. Milazzo ist recht überschaubar, bekannt ist der Ort als einer der Ausgangspunkte für Ausflüge auf die Liparischen Inseln, auch Äolische Inseln genannt. Zu diesen gehören Lipari, Salina, Vulcano, Stromboli, Filicudi, Alicudi und Panarea.
Die Liparischen Inseln werden auch Inseln des Feuers und des Windes genannt. Das kommt daher, dass in den früheren Legenden auf Vulcano der Feuergott Vulcanus seine Schmiede im Vulkan auf Vulcano hatte und auch der Windgott Äolus auf den Liparischen Inseln weilte. Dort hat er Homer zufolge auch Odysseus den Sack gegeben, in dem die schlechten Winde eingesperrt waren.
Leider waren wir zu einer ungünstigen Zeit unter der Woche in Milazzo und die eigentlichen Ausflugsboote auf die Inseln fuhren nicht. Zum Teil wussten wir uns zu helfen, indem wir eine normale Fährfahrt im Hafen kauften: zuerst nach Vulcano, dann nach Lipari und danach wieder zurück nach Milazzo. Das Fährschiff war ein Tragflügelboot.
Vulcano – die Feuerinsel
Vulcano ist eine kleine Insel mit knapp 1.000 Einwohnern und einer Fläche von 21 km². Sie trägt ihren Namen zurecht, denn schon beim Aussteigen von der Fähre wird man vom Schwefelgeruch begrüßt. Wer Schwefel noch nie gerochen hat: er stinkt wie verfaulte Eier.
Von der Anlegestelle führt ein kleiner Weg durch Felsen die gelb vom Schwefel sind hindurch, zu einem früheren Schwefel Bad. Früher galt es als gesund darin zu baden, heutzutage ist die Anlage dauerhaft geschlossen, da die Dämpfe giftig sind. Aber einen Geocache gab es in der Nähe, den wir uns holten.
Danach schlenderten wir noch über die Hafenpromenade, bevor es eine gute Stunde nach der Ankunft nach Lipari weiterging. Dabei fiel uns eine Stelle in Strandnähe im Meer auf, an der ständig Blasen aufstiegen. Wahrscheinlich aufgrund unterirdischer vulkanischer Aktivitäten. So etwas habe ich zum ersten Mal gesehen.
Übrigens für alle Sportlichen: den Vulkan auf Vulcano kann man besteigen.
Lipari – Obsidian und Bimsstein
Lipari ist mit 37,5 km² die größte Insel in der Gruppe. Gleich bei der Ankunft, bot uns ein Mann eine Tour über die Insel in seinem Auto an. Nach kurzem Überlegen sagten wir zu und es war eine gute Entscheidung.
Wir fuhren zirka eine Stunde um die Insel, und dieses Mal war es gut, dass Vorsaison war. Wir waren fast die einzigen auf der Straße, im Hochsommer staut es sich hier. Die Fahrt bot einige gute Ausblicke auf die Insel und unser Fahrer erzählte uns allerlei Interessantes. So kann auf Lipari 3-4 Mal im Jahr geerntet werden, da die vulkanische Erde dermaßen reichhaltig ist.
Und Lipari war bis 2007 ein Zentrum der Bimsstein-Produktion. Doch 2002 wurden die Inseln zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der Grund war ihre Bedeutsamkeit für die weltweiten vulkanologischen Untersuchungen. Es war eine der Auflagen, dass die Bimssteinproduktion, die die Natur zerstört, eingestellt wird. Heutzutage versuchen viele Menschen, die früher mit dem Abbau zu tun hatten, im Tourismus ihr Auskommen zu finden.
Eine andere Auflage war, dass im Stadtzentrum nichts mehr dazugebaut werden darf. Nach einer Ermahnung zur Einhaltung und einem drohenden Entzug des Welterbestatus, scheint das mittlerweile zu funktionieren.
Ein paar Mal hielten wir auf der Fahrt, weil uns unser Fahrer vulkanische Souvenirs mitgeben wollte. In einigen kleinen Wegen liegen noch heute Bimssteine und auch Obsidian Splitter. Dieser Stein ist eines der härtesten Materialien, die es gibt. Er wurde schon in der Steinzeit für Klingen benutzt und sein Vorkommen machte die Region bald reich. Wir sammelten jeweils ein paar Stücke davon ein.
Einen Stopp imachten wir beim bekanntesten Aussichtspunkt der Insel: dem Belvedere Quattrocchi, übersetzt heißt er vier Augen. Von ihm aus sieht man auf vier der Liparischen Inseln auf einmal.
Gleich nebenbei war ein Stand mit regionalen Köstlichkeiten. Wir kauften noch ein paar Kleinigkeiten, bevor wir uns wieder auf den Rückweg zum Hafen machten.
Bevor es mit der Fähre zurück nach Milazzo ging, aßen wir noch einen Snack in der Fußgängerzone in Lipari.
Leider kein Stromboli
Auf der Insel Stromboli liegt der einzig ständige Vulkan Europas. Er spuckt in kurzen Abständen regelmäßig, daher werden Ausflugsfahrten zum Vulkan in der Abenddämmerung angeboten. Das Boot bringt einen nahe zur Insel und im Dunkel der Nacht kann man die Eruptionen durch ihren Feuerschein gut beobachten.
Das war eigentlich ein Fixpunkt auf unserem Programm, aber die Nebensaison machte uns einen Strich durch die Rechnung. An den Tagen, an denen wir in Milazzo waren, wurde keine solche Tour durchgeführt.
Schade, aber so haben wir einen Grund, um zurückzukommen.

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