UNESCO Weltkultur Erbe
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https://www.campeggievillaggi.it/de/campingplatz/details-centro-vacanze-oriente/1-13176
https://www.locandadisanmartino.it/en/home/
einzige FKK-Camping Italiens am Strand
Vorzügliches Fischrestaurant
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Höhlenwohnung mit Möbel
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UNESCO Erbe
https://www.laprosciutteria.com/en/eat-and-drink/
Weinverkostung und kalte Platte - richtig gut!
https://www.cantinaveraorvieto.it/en/
Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Wir waren zwar dort, hat mich aber nicht beeindruckt
Die Stadt des Marsala Weins
UNESCO Weltkulturerbe
Ein Künstler stellte seinen Garten mit Steinkoepfen voll
UNESCO Weltkulturerbe
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Im September 2023 starten wir mit dem Auto, Campingausrüstung und Kajak um die Küste Italiens zu entdecken.
Chioggia (Venetien)
Unser erster Stopp war in Chioggia, das südlich von Venedig liegt. Der Ort wird auch als Klein-Venedig bezeichnet, da er ebenfalls von Kanälen durchzogen ist.
Anfang September ist noch Ferienzeit in Italien und an diesem Wochenende war es schwieriger einen freien Stellplatz zu finden. Aber ab nach zwei Tagen war die Ferienzeit vorbei und es wurde deutlich leichter. Nahe Chioggia übernachteten wir beim Camping Atlanta Mediterrano.
Vom Camping spazierten wir über den Strand in die Altstadt Chioggias und genossen das Flair dort. Eine kleine Fußgängerzone mit einigen Restaurants lädt zum Verweilen ein, ein guter Start ins italienische Lebensgefühl.
Mückenschutz nicht vergessen!
In Chioggia gibt es durch das viele Wasser auch sehr viele Stechmücken. Insektenschutz sollte man daher auf keinen Fall vergessen.
Numana (Ancona)
Unser zweites Lager schlugen wir in Numana am Camping Conero Azzurro auf. Der Platz ist nicht gerade günstig, aber bietet eine sehr großen Stellplatz, gutes Essen (das ist aber nicht schwer in Italien), und wieder einen Durchgang direkt zum Strand.
Diesen haben wir auch genutzt und sind an der Küste Paddeln gegangen. Eine sehr schöne Gegend mit zerklüfteter Kalkstein-Steilküste, die beim Paddeln sehr viel Abwechslung bietet. Wir konnten dabei Speigelei- und Mundwurzelquallen beobachten.
Vieste (Apulien)
Von Numana fuhren wir weiter nach Vieste und sind dabei auf der Halbinsel Gargano durch ein Stück beeindruckenden, europäischen Urwald gekommen.
Nach etwas Suchen haben wir dann auch auf dem Camping Centro Vacanze Oriente einen schönen Zeltplatz gefunden. Die Region ist bei Surfern sehr beliebt, daher sind die Campingplätze auch voller als gewohnt.
Nach einem Ausflug auf die Tremoli Inseln haben wir einen Nachmittag und Abend in Vieste verbracht. Ein sehr malerisches Städtchen, das zum spazieren gehen einlädt. In engen Gassen lassen sich schöne Souvenirs entdecken und an allen Ecken gibt es gutes Essen. Da Vieste etwas erhöht liegt, hat man auch einen schönen Ausblick aufs Meer.
Tremoli-Inseln (Apulien)
Einen Tag verbrachten wir mit einem Ausflug auf die Tremoli/Trimiti Inseln. Sie sind für ihre unglaubliche Wasserfarben bekannt und liegen ca. 3 Bootsstunden von Vieste entfernt. Von unserem Camping gab es einen direkten Transfer zum Hafen.
Auf den Inseln kann man sich Motorboote ausborgen und die Gegend selbständig erkunden. Also einen großen Teil, denn ein Bereich ist wegen Naturschutz gesperrt und nicht zu durchfahren. So eine Tour kann ich nur empfehlen. Nachdem am Anfang das Wetter nicht ganz mitspielte, riss es gegen Ende unseres Besuchs auf und wir konnten uns doch noch von den Farbenspielen des Meeres überzeugen. Ja, es ist so schön, wie alle sagen. Als Souvenir ließen wir einen Anker dort 😉.
Am Abend gingen wir in Vieste essen, bevor es mit dem öffentlichen Bus zurück zum Camping ging.
Castel del Monte (Apulien)
Auf der Weiterfahrt nach Matera machten wir einen kleinen Umweg zum Castel del Monte. Dieser Turm diente unter anderem als Fassade der Bücherei im Film der Name der Rose. Und Zahlen-Menschen werden folgendes mögen: Das Castel hat einen 8-eckigen Innenhof, umgeben von 8 – rate mal – 8-eckigen Türmen eingefasst ist. Alles ist offen gestaltet und miteinander verbunden. Innen sind 2 Stockwerke angelegt, Treppenhäuser gibt es aber nur in 4 der 8 Türme.
Der imposante Turm ist reine Show von Friedrich II.
Matera (Basilikata)
Matera ist eine einzigartige Stadt und daher auch sehr touristisch. Ich empfehle mindesten einmal dort zu übernachten, um in den Zauber der Stadt einzutauchen.
Matera entstand aus einer Felshöhlen-Siedlung. Bis in die 1950er war sie bewohnt, danach verfiel sie immer mehr. Armut herrschte vor und die Lebensumstände waren prekär. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt quasi geräumt, gesäubert und saniert.
Es gibt noch immer einige frühere Höhlenwohnungen, in denen Geschäfte oder Museen untergebracht sind. Die ganze Stadt ist auf verschiedenen Ebenen angelegt, auch ein Erbe der früheren Struktur. Die einmalige Mischung der alten Architektur, der engen Gassen und der Höhlenwohnungen brachte dem Ort den Status eines Weltkulturerbes ein. Zu Recht!
In Matera findet man heute ein buntes Treiben, lebendige Plätze laden ein einen Drink zu nehmen und hinter jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Vor allem vom Kirchenplatz aus hat man eine tolle Sicht auf die Stadt.
Einen alten Wasserspeicher haben wir auch besichtigt, dieser wurde erst vor kurzem wieder entdeckt, obwohl er wirklich groß ist.
Was ich auch empfehlen kann, ist eine Fahrt mit dem Touristenbus. So kamen wir ohne Anstrengung zur Felsenkirche und zur danebenliegenden, nachgestellten Höhlen-Wohnung, die mitsamt der Einrichtung besichtigt werden kann.
Wir haben uns Luxus gegönnt und hier im Thermenhotel Locanda di San Martino geschlafen. Dort gibt es ein Schwimmbecken in einer Höhle. Die Zimmer sind ebenfalls in den Felsen geschlagen.
Locorotondo (Apulien)
Der 15.000 Einwohnerort Locorotondo lag bei uns am Weg und wir machten kurz Halt um die nette Innenstadt zu erkunden. Enge Gassen laden zum Flanieren ein und sind vielerorts mit Blumen dekoriert. Wir machten einen kurzen Multi-Geocache dort und fuhren dann weiter.
Alberobello (Apulien)
Es ging gleich zum nächsten Weltkulturerbe weiter: dem Ort Alberobello. Es eine der bekannten Trulli Siedlungen in der Region. Ebenfalls touristisch, Übernachtung empfohlen.
Ein Trullo ist eine alte, typische Bauweise von runden Häusern. Dabei gab es ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, das auch zur Kühlung der Häuser beitrug. Wir mieteten uns in einem ein und genossen den Flair der Stadt. An jeder Ecke Bars und (Delikatessen-)Läden, schöne Plätze, und immer was zu Beobachten.
Am Abend hat die Stadt nochmal ein eigenes Flair, ein Abendspaziergang lohnt sich.

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