UNESCO Weltkultur Erbe
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UNESCO Erbe
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Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Wir waren zwar dort, hat mich aber nicht beeindruckt
Die Stadt des Marsala Weins
UNESCO Weltkulturerbe
Ein Künstler stellte seinen Garten mit Steinkoepfen voll
UNESCO Weltkulturerbe
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Die Stadt Salerno
Wir blieben für ein paar Tage in Salerno und übernachteten im privaten Apartment Olimpia Apartment city center, einer sehr schönen Unterkunft mit einer ausgesprochen netten Vermieterin. Die Unterkunft liegt in Hafennähe und hat einen Privatparkplatz zur Verfügung.
In Salerno gibt es eine Fußgängerzone, einige sehenswerte Gebäude und natürlich einen Dom. Besonders ist das Museum der Medizinschule, dieses hatte aber leider geschlossen, als wir dort waren. Die medizinische Schule von Salerno entstand im 10. Jahrhundert und gilt als eine der ältesten Unis Europas, obwohl sie erst 1968 offiziell zur Uni erklärt wurde. Das besondere war, dass sie medizinisches Wissen aus drei Kulturkreisen vereinte und man voneinander lernte.
Heutzutage kommt vor allem dem Hafen eine große Bedeutung zu.
Duomo di San Matteo und Krypta
Die Kathedrale von Salerno solle man sich nicht entgehen lassen. Sie sticht selbst bei all den italienischen Kirchen heraus. Hier befindet sich die Grabstätte des Heiligen Gregor VII. und vermutlich auch die des Evangelisten Matthäus. Das Grab des Heiligen Gregor VII. befindet sich gleich beim Dom Eingang und ist ein prachtvoller Sarkophag.
Die Kirche hat auch eine Krypta, wie alle Kirchen. Aber während sie sonst ein eher kleiner, einfacher Raum ist, hat man sich in Salerno nicht lumpen lassen. Die Krypta des Doms von Salerno unterkellert fast die gesamte Kirche und ist prachtvoll ausgestattet. Einfach gesagt: der Keller ist künstlerischer als der Hauptraum. Überall sind Verzierungen und Gemälde an den Wänden und an der Decke. Säulen stützen die Halle und in der Mitte befindet sich eine Heiligenstatue, die mehrmals im Jahr „Manna“ gibt – so wird das aufgefangene Kondenzwasser genannt, das religiös verehrt wurde/wird.
Piazza della Liberta
Der Platz der Freiheit ist im Sommer wahrscheinlich etwas anziehender. Im Frühjahr, als wir dort waren, waren wenig Menschen dort und die meisten Lokale hatten noch geschlossen. Der große Platz ist mit einem interessanten Bodenmuster gestaltet, das man aber nur von oben sieht und nicht, wenn man selbst am Platz steht. Auf der einen Seite befindet sich ein großer halbkreisförmiger Hotelbau, auf der anderen Seite das Meer.
Wenn man gerade in der Nähe ist, kann man hinschauen, extra hingehen lohnt sich in meinen Augen nicht.
Mit dem Schiff entlang der Amalfiküste
Die Küste vom Golf von Salerno, von Salerno bis Positano gilt als eine der schönsten Landschaften Italiens und ist auch UNESCO Weltkulturerbe.
Salerno ist der Ausgangspunkt für Fahrten an der Amalfiküste entlang. Diese Tour kann man mit dem eigenen Auto machen. Da man sich dabei aber sehr auf die engen Straßen konzentrieren muss – und Parkplätze Mangelware sind – entschieden wir uns für eine Alternative. Hin fuhren wir mit dem Ausflugsschiff und zurück mit dem öffentlichen Bus. So konnten wir uns ganz aufs Schauen und Entdecken konzentrieren. Leider war das Wetter nicht sehr gut.
Übrigens: in der Hauptreisezeit ist es so geregelt, dass an geraden Tagen nur gerade Kennzeichen die Amalfitana fahren dürfen, und an ungeraden Tagen nur ungerade Kennzeichen.
Positano
Der erste Halt auf der Schifffahrt war Positano, quasi das Ende der Amalfiküste. Es ist eines der kleinen Dörfer – mit ca. 4.000 Einwohnern, die sich an der Küste in die Berghänge schmiegen. Da wir in der Vorsaison unterwegs waren, wurde noch viel hergerichtet und der Badetourismus hatte noch nicht begonnen.
Positano hat eine wechselvolle Geschichte, im 16. und 17. Jahrhundert hatte es seine wirtschaftliche Blütezeit mit einem relevanten Hafen. Während der Weltkriege kam es zu einer großen Emigration nach Amerika. In den 1950er startet dann der Tourismusboom, wohl auch aufgrund eines Essays des Schriftstellers John Steinbeck in der Zeitschrift Harper’s Bazaar im Mai 1953, in dem er Positano als traumhaft beschrieb. Weiters waren Elisabeth Taylor und Richard Burton Stammgäste in Positano.
Wir sind eine Weile durch den netten, aber steilen, Ortskern spaziert und haben die beeindruckenden Ausblicke auf die Küste und auf den Ort genossen. Wir schauten kurz in die Kirche Santa Maria Assunta mit einer Schwarzen Madonna, aber ansonsten genossen wir das Dolche Vita mit einem Eis und einem Spritzer.
Amalfi
Mit dem Schiff ging es weiter nach Amalfi, da ebenfalls knapp über 4.000 Einwohner hat. Durch die Lage in einem engen Talabschnitt, hat der Ort nur knapp 3km² Baufläche. Amalfi war schon im 9. Jahrhundert gut aufgestellt und konnte damals sogar Schiffe zur Verteidigung von Rom schicken. Im selben Jahrhundert wurde die Stadt eigenständig und gehörte zu den ersten Seerepubliken Italiens. Im 10. Jahrhundert war die Küste ein wichtiger Handelsstützpunkt zwischen Orient und Okzident und hatte mehr als 55.000 Einwohner. Danach folgten wieder Jahrhunderte mit wechselnden Herrschern und lange war die Papierproduktion und Pasta-Herstellung die wichtigsten Wirtschaftszweige. In den 1950ern setzte dann der Tourismus ein und veränderte den Ort erneut.
Die Kathedrale aus dem 10. Jahrhundert ist die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. In ihrer Krypta sollen sich die Gebeine des Apostels Andreas befinden, dem Schutzheiligen der Stadt.
Wir machten es ähnlich wie in Positano und genossen das kleine Städtchen bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen. Beide Orte bestehen vorwiegend aus touristischem Angebot, also aus Eisläden, Souvenirshop und Restaurants. Und überall sind Keramiken und Zitronen ausgestellt. Amalfi – eigentlich Süditalien – ist auch bekannt für den Limoncello, einem Zitronenlikör. Ich mag ihn ja nicht so, aber kosten sollte man ihn auf alle Fälle!
Ravello
Der Ort Ravello liegt etwas oberhalb der Küste im Hinterland und es fährt ein Bus hin. Die Busfahrt an der engen, kurvenreichen Küstenstraße ist schon ein Erlebnis für sich. Wir schraubten uns hinauf zum Eingang von Ravello. Durch die erhöhte Lage hat man gute Ausblicke auf die Küstenregion.
Ravello war lange Wohnsitz vieler adeliger Familien, die Palazzos bauten, die heute noch bekannt sind. Selbstverständlich gibt es auch einen Dom: Dom S. Pantaleon und Himmelfahrt Marien. Und im Sommer gibt es ein Musikfestival.
In dem kleinen Ort leben etwas über 2.000 Menschen. Leider war uns da die Wettergöttin gar nicht gewogen, denn es hat stark geregnet. Daher haben wir nur am Hauptplatz einen Tee getrunken und sind dann mit dem Bus wieder zurück nach Salerno gefahren.
Fähre nach Palermo
Am nächsten Tag ging für uns die Reise weiter. Vom Hafen Salerno aus schifften wir gegen Mitternacht auf einer Fähre ein, die uns über Nacht nach Palermo brachte. Damit waren wir am eigentlichen Ziel unserer Fahrt: Sizilien.
In Palermo schauten wir nur kurz auf dem Capo Markt vorbei, bevor wir unsere Sizilien Erkundung begannen. Denn Palermo wird der Schlusspunkt unserer Tour werden.

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