UNESCO Weltkultur Erbe
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Vorzügliches Fischrestaurant
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UNESCO Erbe
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Weinverkostung und kalte Platte - richtig gut!
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Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Die Amalfiküste ist UNESCO Weltkulturerbe
Wir waren zwar dort, hat mich aber nicht beeindruckt
Die Stadt des Marsala Weins
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Ein Künstler stellte seinen Garten mit Steinkoepfen voll
UNESCO Weltkulturerbe
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Nachdem wir in San Marino waren, entschieden wir uns für eine nächsten Halt in Orvieto. Auf der Strecke blieben wir für eine Jause in Castaglione del Lugo stehen und genossen die Aussicht auf den See.
Orvieto ist ein kleines, altes Dorf mit viel Charakter, das auf Tuffstein errichtet ist und bietet auf seine Größe einiges an Sehenswürdigkeiten. Um die 20.000 Menschen leben hier. Durch den Ort zu schlendern bereitet Vergnügen. Die engen, kopfsteingepflasterten Gassen sind zum Teil autofrei und beherbergen viele Lokale und Spezialitätengeschäfte. Man hat die Qual der Wahl, wo man am besten einkehrt.
Wir waren in der Vorsaison in Orvieto, daher waren noch nicht so viele Touristen unterwegs und man konnte den Charme des Ortes gut genießen. Unsere Unterkunft für eine Nacht war „Atmosfera d’Arte – Private parking“, eine sehr sympatisch geführte Privatzimmervermietung.
Einer der bekanntesten Bewohner der Stadt war übrigens der bedeutende Philosoph und Theologe des Mittelalters, Thomas von Aquin. Der von 1261 bis als Konventslektor des Dominikanerkonvents in Orvieto lehrte.
Chiesa de San Domenico
Bei unserem ersten Spaziergang in die Stadt schauten wir in die Kirche San Domenico hinein. Sie dürfte eine der älteren Kirchen der Stadt sein und war eher schlicht gestaltet.
Weinverkostung in der „Cantina Vera“
Da wir an dem Tag erst am späten Nachmittag in Orvieto ankamen, suchten wir uns ein Restaurant fürs Abendessen und wurden mit der reizenden „Cantina Vera“ fündig. Die sehr sympathische Gastgeberin musste uns nicht lange zu einer Weinverkostung mit kalter Platte an lokalen Köstlichkeiten überreden.
Chiesa di San Andrea
Die kleine Kirche samt zwölfeckigem, daneben stehenden Turm wurde im 13., 16. und 19. Jahrhundert renoviert und dabei immer wieder stark verändert. Heute zeigt sich von außen eine sehr alte Struktur, die im Inneren recht schlicht gehalten ist.
Torre del Moro
Orvieto hat mehr als Kirchen und Kopfsteinpflaster zu bieten. Mitten in der Fußgängerzone steht der Torre del Moro, einer der alten Befestigungstürme. Er ist der Einzige der Stadt, der begehbar ist. Wir erklommen die Stufen und wurden mit einem großartigen Ausblick auf die mittelalterliche Stadt und ihr Umland belohnt.
Duomo di Orvieto
Der Dom ist das Wahrzeichen der Stadt, und das nicht von ungefähr. Er ist ein imposantes Gebäude, das erst zu sehen ist, wenn man um eine Ecke biegt und damit noch beeindruckender wird. Gemessen an der Stadtgröße ist der Dom übermächtig. Die Eingangsfassade ist opulent verziert und verstärkt den Eindruck noch.
Der ganze Prunk ist darauf zurückzuführen, dass Orvieto zeitweise Papstresidenz war, denn Clemens VII. musst 1527 hierher fliehen. Und dass ein Pabst eine standesgemäße Residenz braucht, war wohl damals schon klar.
Auch das Innere des großen Doms ist prunkvoll und beeindruckend gestaltet.
Gleich neben dem Dom gibt es Führungen durch die Tunneln und die Unterwelt Orvietos. Uns fehlte leider die Zeit dafür, da es in der Nebensaison nur am Nachmittag englische Führungen gibt. Ist aber sicher interessant. Wir holten so eine Führung in Neapel nach.
Pozzo di San Patrizio
Der Pozzo die San Patrizio ist ein Brunnen und wohl die zweitwichtigste Sehenswürdigkeit von Orvieto. Erbaut von 1527 bis 1537 erreicht er eine Tiefe von 58,5 Metern bei einem Durchmesser von 4,7 Metern.
Papst Clemens VII. – kennen wir schon – war wegen der Belagerung Roms durch die Truppen Karls V. nach Orvieto geflüchtet und wollte sich hier vor den Konsequenzen einer weiteren Belagerung schützen, indem er die Versorgung der Stadt mit Wasser sicherstellen wollte.
Der Architekt Sangallo entwarf einen raffinierten Plan: Die Wege vom und zum Brunnen bestehen aus zwei ineinander gedrehten Wendeltreppen. Fenster lassen Licht ein. Durch diese Doppelhelix kreuzen sich die Wege nie, sodass – früher die Esel mit ihren Wasserlasten, heute die Touristen – ohne sich zu begegnen, hinab- und wieder hinaufsteigen konnten bzw. können.
Schon zur damaligen Zeit nach der Fertigstellung wurde der Brunnen von vielen Architekten besucht und seine Bauweise bewundert.
Hop-on Hop-off
Als wir mit der Brunnenbesichtigung fertig waren, parkte ein Hop-on Hop-off Minibus davor. Spontan entschlossen wir uns zu einer Fahrt damit. Obwohl die Informationen zu Orvieto überschaubar sind, die man im Bus erhält, kann ich eine Fahrt damit empfehlen. Denn durch die engen, teils steilen Gassen mit dem Bus zu fahren ist allein schon ein Erlebnis.
Fazit
Wenn man kleine mittelalterliche Städte mag, kann ich Orvieto empfehlen. Sie hat einige Sehenswürdigkeiten und ist groß genug um in 1-2 Tagen immer wieder Neues zu entdecken.

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